Stiftung Biovitis zur Förderung pilzresistenter Rebsorten
Ein naturbelassener Weinberg
erfreut des Menschen Herz.
Ein naturbelassener Rebberg ist ein Paradies.
Eine Oase für Fauna und Flora.
Eine Chance für Fauna und Flora.
Eine Möglichkeit für biologische Vielfalt.
Ein naturbelassener Weinberg
trägt gesunde Früchte.
Gesunde Früchte geben guten Wein.
Guter Wein stärkt des Menschen Herz.
Unsere Weinberge
könnten noch naturbelassener sein.
Wie schön das wäre! Doch in der Schweiz
ist das Klima rauh für den empfindlichen Weinstock.
Die traditionellen Reben
sind krankheitsanfällig, man muss sie spritzen.
Man muss sie schützen vor Mehltau, Fäulnis und Schädlingen.
Mit Chemie.
Chemie zerstört auch Nützlinge,
sie schränkt die Vielfalt ein.
Sie stört das natürliche Gleichgewicht.
Eine mögliche Lösung
dieses Problems hiesse: pilzresistente Reben.
Resistente Reben müssen nicht
oder nur sehr wenig gespritzt werden.
Manche Winzer sind verunsichert
und würden gerne resistente Reben ausprobieren.
Sie scheuen aber noch das finanzielle Risiko.
Ein Lichtblick:
Die Stiftung Biovitis
kann versuchswillige Winzer unterstützen.
Viele Winzer wollen naturnah anbauen
Unter den Winzern vermehrt sich der Wunsch, Wein umweltschonend anzubauen.
So gibt es heute in der Schweiz bereits Dutzende von Bio-Weinbauern,
die auf chemisch-synthetische Spritzmittel und Kunstdünger verzichten.
In den meisten Gebieten der niederschlagsreichen Schweiz machen aber Mehltau
und andere Krankheiten der Rebe zu schaffen.
Wichtig ist die richtige Sorte
Für Weinbau ohne Spritzmittel gibt es eine alternative: pilzresistente Rebsorten.
Sie trotzen dem Echten und Falschen Mehltau, den wichtigsten Rebkrankheiten.
Sie brauchen weniger Pflanzenschutz und fühlen sich auch in unserem Klima wohl.
Das ist die erste Voraussetzung für umweltschonenden Anbau: ökologische Rebsorten.
Heute ist mehr Oekologie möglich
Leider sind resistente Reben in den meisten Weinländern verboten.
Die Gesetze sind alt und mit dem heutigen Umweltbewusstsein schon lange nicht mehr zu vereinbaren.
In den letzten Jahrzehnten wurden neue, resistente Sorten gezüchtet, die guten Wein ergeben.
Bisher hatten die Winzer nur eine beschränkte, traditionelle Sortenauswahl.
Zum Glück hat in jüngster Zeit ein Umdenken stattgefunden.
Die Schweiz handhabt solche naturwidrige Einschränkungen liberaler.
So tauchen neue Namen von Rebsorten da und dort auf.
Interessante Aufgabe für versuchsfreudige Winzer
Innovative Winzer bepflanzen versuchsweise einen Teil ihrer Rebfläche
mit einer oder verschiedenen pilzresistenten Rebsorten und keltern daraus neue
Weine aus resistenten Sorten.
Denn welche Sorte ergibt welchen Wein, auf welchem Boden und in welchem Klima?
Und wie muss der Wien gekeltert und gepflegt werden? Das ist jetzt die wichtigste
Arbeit und für Winzer und Forschung eine spannende Herausforderung.
Biovitis hilft das Risiko tragen
Man weiss aber nicht immer, wie es herauskommt. Das Erproben von neuen Rebsorten
geht nicht ohne Risiko: Manchmal müssen Reben wieder gerodet werden,
weil sie nicht befriedigende Resultate brachten und die Erwartungen nicht erfüllten.
Da neue Reben aber erst wieder ab dem dritten Jahr verwertbare Trauben tragen,
vergeht viel ertragslose Zeit. Zudem kostet eine Versuchspflanzung von 500 Quadratmetern
oder 250 Rebstöcken gut Fr. 5'000.--, bis sie im dritten Jahr wieder trägt.
Die Kosten für Rodung und Neupflanzung sind für die Winzer eine grosse Belastung.
Sie könnten von der Stiftung Biovitis mitgetragen werden.
Die Stiftung kann auch von Anfang an innovative Projekte mit pilzresistenten Rebsorten
fördern, und sie ist auch im Bereich Tafeltrauben-Sorten tätig.
Kostenlose Sortenberatung
Biovitis berät umstellungwillige Weinbauern mit fachlicher Erfahrung über
neue Sorten und lädt sie zu diesem Zweck in den eigenen
Versuchssortengarten in Uetikon ein.
Ein solidarischer Beitrag für gesunde Weinberge und eine gesunde Natur
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ist auf private Spenden angewiesen. Sie zählt auf den solidarischen
Beitrag der vielen naturverbundenen Weingeniesserinnen und Weingeniesser.
Für einen Rebstock würde ein Betrag von Fr. 20.-- die Anlagekosten
voll decken, bis er in Ertrag kommt; mit Fr. 100.-- deckt man die Kosten
für fünf Stöcke.
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Postcheckkonto 46-110-7
alternative Bank ABS, Olten, Kto. 8.065.9,
Stiftung Biovitis c/o Pierre Basler, Sandhof, 8833 Samstagern.
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E-Mail-Adresse:
biovitis@biovitis.ch
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konnte bisher an mehrere Winzer in den Kantonen St. Gallen, Zürich,
Thurgau, Schwyz, Wallis, Graubünden, Zug, Aargau Beiträge leisten.
Für die Betroffenen bedeutete der Beitrag viel: Die Versuche mit
pilzresistenten Rebsorten werden fortgesetzt.
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Angesichts der noch sehr beschränkten Mittel der Stiftung ist
ihr Wirkungskreis vorläufig auf die Deutschschweiz und das Tessin begrenzt.
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